Freude geben

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Freude geben

BY RALPH M. C. KÄSBACH

Freude geben

Der beste Weg, sich selbst eine Freude zu machen,
ist: zu versuchen, einem andern eine Freude zu bereiten.
(Mark Twain)

Wir alle sind auf die Welt gekommen mit dem Willen zu leben. Schon unser erster lärmender Schrei hat unsere Eltern vor Entzücken jauchzen lassen: Unser Kind lebt! Wir kamen quasi auf die Welt und konnten sofort Freude geben – ohne es gelernt zu haben. Wir tun es, einfach, ohne nachzudenken oder zu wollen!

Freude geben ist also von Natur aus vorgesehen – schon für Neugeborene! Warum fällt es uns dann manchmal als Erwachsener so schwer, wenn es doch prinzipiell nicht vieler Fähigkeiten bedarf – einfach schreien und die Menschen sind glücklich. Liegt es vielleicht später daran, dass unser Schreien und Tun, nicht mehr so wohlwollend aufgenommen wird. Haben wir darüber den Mut verloren und es uns abgewöhnt oder abgewöhnen lassen, Menschen in Freude und Begeisterung zu versetzen?

Freude geben ist so einfach, wenn wir aufmerksam durch die Welt gehen und mit uns selbst im Reinen sind. Wir können selbst der Auslöser für Freude sein, wenn wir zum Beispiel einen Raum betreten. Es macht alleine schon einen Unterschied, ob wir lächeln oder einen ernsten Blick aufsetzen.

Wir können mit gutem Beispiel vorangehen, Hoffnungsschimmer für andere Menschen sein: Lebe Dein Leben!

Freude geben wir auch und gerade durch unser eigenes Auftreten – überall. Es müssen aber nicht immer Geldgeschenke, Soziale Dienste oder Ehrenamt sein, die andere leisten und dann von uns einfordern. Nein – das ist Zwang und Druck von außen. Mitfreude an Menschen zu haben, die zufrieden durch ihr Leben gehen, das können wir alle jeden Tag vermitteln. Menschen lassen sich gerne anstecken von Mitfreude – der freudigen Teilnahme an der Freude eines anderen.

Wenn jemand seine Freude zeigt, hebt er in aller Regel seine Mundwinkel an. Und wenn wir richtig hinschauen, ist es nicht nur der Mund der lächelt, sondern die gesamte Gesichtsmimik wird aktiviert. Diese Mimik der Freude gilt nahezu weltweit – kulturübergreifend. Freude geben kann also im einfachsten Fall bewegen von Gesichtsmuskeln bedeuten, wenn wir unsere gute Stimmung weitergeben möchten – oder einfach so tun als ob.

Wenn wir Freude geben, dann sind wir Lieferant für Heiterkeit und Lebensqualität.

Freude ist ein Lifestyle – ein Gegenpol zu: Es ist doch sowieso alles sinnlos. Freude bedeutet Ausgelassenheit und stiftet Lebenssinn. Freude ist ein sinnlicher Genuss:

Menschen in Freude und Begeisterung zu versetzen verschafft auch uns selbst Freude und Zufriedenheit. Warten Sie nicht auf einen solchen Menschen – sondern sein Sie selbst einer, der im Geben Glück empfindet!

Freude geben wird auch Ihr Leben bereichern! Wer Freude gibt wird auch Freude empfangen.

Lassen Sie keinen Tag vergehen, an dem Sie nicht einem Menschen eine Freude gemacht haben!

Fangen Sie einfach an: Schauen Sie morgens in den Spiegel und schenken dem Menschen ein Lächeln, den Sie dort sehen. Ja! Gemeint sind Sie auch selbst. Geben Sie auch sich selbst Freude aus Ihrem innersten Quell, und wundern Sie sich darüber, was es mit Ihnen macht.

Freude geben: Vielleicht ein lohnenswertes Vorhaben – jeden Tag schon in der Früh.

Autor: Ralph M.C. Käsbach

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