Netzwerken. Was bedeutet das eigentlich

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Netzwerken. Was bedeutet das eigentlich

BY RALPH M. C. KÄSBACH

Netzwerken. Was bedeutet das eigentlich

Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.
(Guy de Maupassant)

Netzwerken. Was bedeutet das eigentlich – werde ich oft gefragt.

Einfach ausgedrückt sage ich dann, oft, so etwas wie: Persönliche und berufliche Kontakte aufbauen und pflegen – Menschen offen begegnen. Ziel ist es in der Regel ein nachhaltiges Netzwerk aufzubauen und aus Kontakten gute Beziehungen zu entwickeln, bevor man sie braucht. Eine wichtige Eingangsvoraussetzung ist es, selbst geben zu wollen – und zu können.

Netzwerken fängt an mit Adressen- oder Visitenkartenaustausch. In der Praxis wird auch oft der Begriff Networking verwandt. Netzwerken bedeutet nicht Verkaufen und auch nicht Einbahnstraßen-Kommunikation. Manchmal wird auch der Begriff Seilschaft oder Vetternwirtschaft verwandt. Hier gibt es auch sehr unterschiedliche Auffassungen, ob das nun gut oder schlecht zu werten ist. Es liegt wohl in der Perspektive des Betrachters.

Netzwerken. Was bedeutet das eigentlich? Diese Frage muss sich letztlich jeder selbst beantworten. Mit welchen Personen möchte ich in Beziehungen treten? Wen möchte ich privat oder beruflich unterstützen? Wem kann ich von Nutzen sein – helfen? Mit wem möchte ich kooperieren? In erster Linie bedeutet Netzwerken am Anfang, mir Fragen zu beantworten zum Thema: Geben – bin ich bereit dazu?

Networking bedeutet natürlich, in Folge, auch selbst Leistung und Nutzen von Dritten (wie Kunden, Unternehmen, Gesellschaft oder Staat) zum eigenen Vorteil zu empfangen. Meist wird in der oberflächlichen, groben Wertigkeit ein Unterschied zwischen Geben und Empfangen – und Kontakt und Beziehung herausgestellt. Beziehung meint eine sich mittelfristig, wechselseitig entwickelnde Kooperation und einen vertrauensvollen Umgang miteinander. Kontakt kann auch ein einfacher Visitenkartenaustausch bedeuten: ein One-Stop-Kontakt ohne Wiedersehen ist oft das Ergebnis, wenn man selbst nicht nachhakt.

Netzwerken. Was bedeutet das eigentlich – für mich? Die Antworten auf diese Frage sind beeinflusst von der eigenen Einstellung zu Menschen und meinen Zielen, die ich damit verbinde. Networking ist nicht: Verkaufen, Network-Marketing, Sammeln und Verteilen von Visitenkarten, Tauschgeschäft, Vitamin B, Zeitverschwendung, ein Selbstläufer und andere Dinge vom EGO-Standpunkt – NEHMEN – betrachtet.

Netzwerken. Was bedeutet das eigentlich? Im Grunde genommen besteht die größte Macht darin: Kooperationen mit aktiven Menschen einzugehen – unser größtes Potential im Leben!

Jetzt, heute, ist die Zeit dafür, um erfolgreich Kontakte zu knüpfen und daraus Beziehungen zu entwickeln – bevor wir diese brauchen. Sie müssen dazu selbst in Form und bereit sein, Brücken zu bauen für andere – und auch selbst darüber zu gehen.

Netzwerken bedeutet in erster Linie, sich selbstsicher und selbstbewusst zu präsentieren und sein eigenes 360-Grad-Erfolg-System aufzubauen.

Sie müssen lernen, wie Sie Ihre Blockaden und Ängste, auf Menschen zuzugehen, augenblicklich lösen. Netzwerken können Sie real am Tisch und auch über die digitale Welt. Bei letzterem können Sie in den Medien immer mehr von der Evolution des miteinander Geschäfte Machens lesen.

Ich wünsche Ihnen gute Fragen – und Antworten auf die Frage: Netzwerken. Was bedeutet das eigentlich – für mich?

Autor: Ralph M.C. Käsbach

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